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Gürtel und Zughilfen

Der Gewichthebergürtel – Funktionsweise und Vorteile

Die Hauptfunktion eines Trainingsgürtels besteht in der Unterstützung und Stabilisation der Wirbelsäule und des Rumpfes. Der stabile Trainingsgürtel sorgt bei rückenlastigen Trainingsübungen und beim Einsatz hoher Gewichtsmengen für eine gerade und gesunde Haltung beim Athleten und vermindert somit dasVerletzungsrisiko und die unnötige Belastung der Bandscheiben. Durch das Zusammendrücken des Unterleibs erhöht der Gewichthebergürtel den intra-abdominalen Druck und entlastet dadurch die musculus erector spinae, diejenige Muskelgruppe, die für das Aufrichten der Wirbelsäule verantwortlich ist. Dies spricht klar für den Einsatz eines Gewichthebergürtels, da Gewichtheber und Bodybuilder mit maximalen Gewichten mehr Leistung erbringen können.

Der Gewichthebergürtel – Richtig anlegen

1. Lege den Gürtel erst kurz vor Ausführung einer komplexen Übung an

2. Lege den Gürtel so an, dass die breite Seite deinen Lendenwirbelbereich abdeckt

3. Stelle den Gürtel eng ein, um einen geeigneten Bauchinnendruck zu gewährleisten (es ist normal, wenn dir das Atmen während des Tragens des Gürtels schwerer fällt)

4. Öffne den Gürtel wieder, sobald du einen Satz absolviert hast.

Der Gewichthebergürtel – Nachteile

  • Gewichthebergürtel vermindert das motorische Lernen

Viele Übungen, die mit Gewichten ausgeführt werden, benötigen ein hohes Maß an intramuskulärer Koordination. Dazu gehören zum Beispiel die Kniebeuge und das Kreuzheben. Bei Ausführung dieser Übungen müssen die Muskelketten zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Reihenfolge aktiviert werden. Gerade bei Anfängern verhindert das Tragen eines Gewichthebergürtels genau diese koordinative Aufgabe. Die Bauchmuskeln verlernen zum richtigen Zeitpunkt anzuspannen und zu stabilisieren, was eines der Hauptgründe für spätere Rückenverletzungen darstellt. Auch hier gilt der Grundsatz: Technik vor Gewicht.

  • Gewichthebergürtel führt zu einer schwächeren Rumpfmuskulatur

Die Rumpfmuskulatur sollte während der Übung die notwenige Stabilität von selbst aufbringen können. Durch den Einsatz eines Gewichthebergürtels wird ihr das sozusagen abgenommen, wodurch sie unterentwickelt bleibt oder sich verschlechtert. Der Athlet gewöhnt sich an die von außen gegebene Stabilität und ist nach einiger Zeit nicht mehr in der Lage, hohe Gewichte auch ohne Gewichthebergürtel zu stemmen, ohne dabei ein erhöhtes Risiko für Verletzungen zu haben.

Der Gewichthebergürtel – Bei welchen Übungen macht er Sinn?

Der Gewichthebergürtel – Einsatz

Der klassische Gewichthebergürtel besteht normalerweise aus dickem, mehrlagigem Kernleder oder stabilen, synthetischen Materialien und ist im Rückenteil einige Zentimeter breiter als vorne an der Schnalle. Je nach Übung und Sportdisziplin variieren die Ausführungen in Form, Größe, Material und Schließsystem. Seitens der Verbände gibt es für das Tragen eines Gewichthebergürtels während des Wettkampfes klare Regeln, die sich je nach Sportart unterscheiden. BeimKraftdreikampf sind die Gürtel daher deutlich härter, dicker und breiter als beim klassischen Gewichthebergürtel. Denn hier kommt es hauptsächlich aufhohe Leistungen und weniger auf ein großes Maß an Bewegungsfreiheit an. Bevor du einen Gewichthebergürtel kaufst, solltest du deinen Bauchumfang ausmessen, um auch die richtige Größe auszuwählen. Je größer der Bauchumfang, desto größer auch der Gürtel. Solltest du den Gewichthebergürtel oft verwenden, macht es Sinn, sich einen mit Schnellverschluss anzuschaffen, da dieser dir ein rasches Öffnen ermöglicht. Alle anderen Schnallen verfügen wie ein normaler Hosengürtel über Löcher, welche das An- und Ablegen etwas zeitaufwändig machen.