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Medizinbälle

Die Geschichte des Medizinballs

Erfunden wurde der Medizinball vom US-amerikanischen Polizisten und Ringer Wiliam Muldoon. Schon im Jahre 1870 schleuderte er die kiloschwere Lederkugel auf seine Boxschüler, um deren Reaktionsgeschwindigkeit zu schulen. Einige Jahre später eröffnete er ein Gesundheitsinstitut und etablierte sanfte Übungen für seine Klienten. Doch was hat dieser Ball denn nun genau mit Medizin zu tun? Die gesundheitsfördernde Wirkung durch die Beanspruchung nahezu aller Muskelgruppen, machten den schweren Ball in den USA nach und nach zu einer echten Berühmtheit. Das Training mit dem Medizinball wurde als „Medizin für den ganzen Körper“ in Sportzeitschriften betitelt und aus dieser Bezeichnung heraus abgeleitet, entstand der bis heute feststehende Begriff „Medizinball“. In Deutschland wurde er nach dem Ersten Weltrieg bekannt. Verantwortlich hierfür war der Freikörperkultur-Pionier und Sportschriftsteller Hans Surén, der im Jahr 1917 aus britischer Kriegsgefangenschaft den ersten Medizinball nach Deutschland gebracht haben soll. Auch hier sorgte der Ball bei der physisch und psychisch stark angeschlagene Kriegsbevölkerung für Begeisterung. Die Sportindustrie reagierte schnell auf diese Entwicklung und integrierte den „Wunderball“ in ihre Produktpalette in welcher er bis heute fester Bestandteil ist. Natürlich wurde der Medizinball über die Jahre hinweg optimiert und modernisiert, sodass die verschiedensten Varianten in Farbe, Design oder auch mit Tragegriffen erhältlich sind.

Einsatzgebiete des Medizinballs

Damals in der Schule hasste ihn wohl jeder – doch der Medizinball hat tatsächlich einiges auf dem Kasten. Nicht umsonst ist er seit über einem Jahrhundert Kult in allen Fitnesstudios, Crossfitboxen oder Rehazentren. Das Repertoire an effektiven Übungen in Kombination mit dem Medizinball ist so groß, dass damit schon zahlreiche Bücher gefüllt werden konnten. Zudem kann mit dem Training eine enorm große Zielgruppe erreicht werden, denn absolut jeder kann von einem sinnvollen Medizinball Training proftieren. Beispielsweise greifenProfimannschaften aus dem Hochleistungssport und Physiotherapeuten im Rehasport gleichermaßen auf den Einsatz der Lederkugel im Training zurück. Auch imSportunterricht in der Schule wird er häufig für Partner- oder Koordinationsübungen eingesetzt. Auch im Hausgebrauch ist der Medizinball ein gern gesehenes Tool, denn zum einen spart er Platz und stellt auch für das Portemonnaie eine nicht allzu große Belastung dar.

Vorteile des Trainings mit dem Medizinball

Das Training mit dem Medizinball hatzahlreiche positive Auswirkungen auf diesportliche Leistungsfähigkeit, die Fitness, die Gesundheit und im Umkehrschluss auch auf das generelle Wohlbefinden. Es lassen sich alle Oberkörper-, Bein-, und Rumpfmuskeln mit dem Ball kräftigen. Überdies hinaus fördern Übungen wie Werfen, Stoßen und Fangen die Explosivkraft des Sportlers. Im Folgenden werden ein paar Vorteile des Medizinball Trainings kurz zusammengefasst.

  • Trainingsvielfalt

Das Traiing mit der schweren Kugel macht nicht nur Spaß, denn es bietet auch Abwechslung und die Möglichkeit sich richtig auszupowern.

  • Verfügbarkeit

Der Medizinball ist heutzutage in jedem Fitnesstudio, Sportverein und/oder Krankengymnastikpraxen vorhanden. Er gehört also zum Standardequipment und du kannst jederzeit darauf zurückgreifen und bist nicht an einen festen Ort gebunden. Der Ball passt in jede Trainingtasche und kann daher auch problemlos in den Urlaub mitgenommen werden.

  • Viele Einsatzbereiche

Der Medizinball kann für den Kraftaufbau ebenso wie zum Ausdauer- und Gleichgewichtstraining eingesetzt werden. Besonders gut lassen sich auch Schnelligkeit, Explosivkraft, Reaktion und Bewegungsmuster trainieren.

  • Gelenkstabilität und Muskelzusammenspiel

Die mehrgelenkigen Übungen bewirken ein verbessertes Zusammenspiel der Muskelgruppen. Durch das Gewicht werden nicht nur die dynamisch arbeitenden Muskeln, sondern auch die Stabilisatoren wie z.B. die Rumpfmuskulatur beansprucht.

  • Geringe Verletzungsgefahr

Die unterschiedlichen Gewichtsklassen des Medizinballs ermöglichen eine individuelle Anpassung der Trainingsintensität und verringern das Risiko der Überbelastung.

Wie finde ich das richtige Gewicht beim Medizinball

Natürlich solltest du auch beim Medizinball Training darauf achten, dass die Intensität deiner körperlichen Leistungsfähigkeit angepasst ist. Als Anfänger solltest du mit einem geringeren Gewicht einsteigen, um deinen Körper nicht zu überfordern. Auch ist es wichtig, deine vorgegebenen Widerholungen jeder Übung mit dem gleichen Gewicht zu schaffen.

Wo liegen die Gefahren beim Medizinball Training

Beim Training mit dem Medizinball sollte vor allem darauf geachtet werden, keine unkontrollierten Bewegungen auszuführen. Je höher die Intensität und Geschwindigkeit, desto gefestigter sollte die Bewegung sein. Vorsicht ist auch bei zu ruckartigen Rotationsbewegungen angebracht. Eine ausreichende Voraktivierung der Muskulatur durch ein gezieltes Warm-Up ist daher sehr zu empfehlen.