Screening - Das Spiegelbild der Gesundheit

vom 21.08.2017

Ein Sixpack ist sichtbar, aber wie zeigst du deinem Kunden, dass seine Haltung viel viel besser ist? 

Kunden suchen sich einen Personal Trainer aus den unterschiedlichsten Gründen – es liegt an dir, daraus den richtigen Trainingsplan zu entwickeln. Vielen Kunden ist heutzutage zunächst einmal die Ästhetik wichtiger, sei es der straffe Po, die breiten Schultern oder das Sixpack. Als wichtigster Punkt sollte für uns Trainer allerdings gelten: „Gesundheit geht immer vor!“


Und genau hier kommt Testing und Screening ins Spiel – mit Hilfe des „Functional Movement Screen“ (FMS) können zu Beginn einer Trainingsphase funktionelle Dysbalancen erkannt und daraus resultierend, speziell für den jeweiligen Kunden korrigierende Übungen gezeigt werden um langfristig eine Trainingsroutine zu schaffen, die dem Kunden gesundheitlich nicht schaden  – und ihm v.a. auch optisch weiterbringen und helfen wird! Denn durch korrigierende Übungen werden unter anderem auch Haltungsfehler korrigiert, die dann auch vorm Spiegel oder im Schwimmbad sichtbar sind.

Wie wichtig die aktuelle Funktionalität des einzelnen Sportlers ist, wird leider oftmals nicht genügend gewürdigt oder schlicht übersehen. Doch Funktionalität ist der Schlüssel zum Erfolg! Daher sind die o.g korrigierenden Übungen und alles, was nach dem FMS umgesetzt wird, elementar wichtig und haben großen Einfluss auf die angestrebte Leistung des Klienten.


Natürlich kann man nicht die gesamte Trainingszeit darauf verwenden, Korrekturübungen auszuführen – jedoch sollte man je nach Schwäche oder Fortschritt des Klienten genau darauf achten und ihm gg. Auch „Hausaufgaben“ geben, damit er gezielt daran arbeiten kann.

Das einfache, aber effiziente FMS Score System erlaubt uns als Trainer, unsere Klienten und Sportler auf der Grundlage von zwei Hauptkriterien hin zu trainieren: Asymmetrien und dysfunktionale Bewegungsmuster, was einem Score von einer „1“ von „3“ auf einem der sieben Bewegungstests im FMS entspricht.

Die Korrektur für sowohlDysfunktionen als auch Asymmetrien sollte ein primäres Ziel in jedem Korrektur-Trainingsprogramm sein. Einfach gesagt, unser Hauptziel als Trainer sollte sein alle Einzelpersonen, die wir betreuen, dahin zu bekommen, dass sie bei allen Tests zumindest eine „symmetrische 2“ erlangen. Hierzu ist es notwendig, den eigentlichen FMS in regelmäßigen Abständen durchzuführen um Fortschritte oder Stagnationen zu erkennen.

Wir werden unseren Athleten einen schlechten Dienst erweisen, indem wir ihnen dysfunktionale Bewegungsmuster aufladen. Das Aufladen eines schlechten Musters erhöht das Verletzungsrisiko und vermittelt auch eine noch weniger funktionelle Bewegungsstrategie für das jeweilige Muster.

 

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