Welches Equipment brauche ich wirklich?

vom 15.03.2017
Welches Equipment benötigst du?

Egal ob Personal Trainer, Physiotherapeut oder ambitionierter Freizeitsportler – an nützlichem und gutem Equipment führt kein Weg vorbei. Aber welche Produkte sind denn nun wirklich sinnvoll? 
Wir haben uns mit 2 verschiedenen Experten unterhalten, die jeweils zu den erfahrensten und besten ihrer Branche gehören und liefern euch einen kleinen Einblick. 

Rouven Bürgel

Exklusiv Personal Trainer – Gründer Deutschlands größter Personal-Training-Agentur „Fit Team“

Andreas Stollreiter

Inhaber des TherapieRaums München & Physiotherapeut



 

Betreue ich einen (oder mehrere) Kunden bei ihm zuhause oder, wie mittlerweile nicht unüblich, in einem Park oder einem öffentlichen Sportgelände, brauche ich leichtes und leicht zu transportierendes Equipment, das ich ohne Probleme in einer Tasche und/oder dem Kofferraum eines Autos verstauen kann.

Ich benutze am liebsten Mini- und Superbands, da diese enorm vielseitig einsetzbar sind und man sie in jeder Art von Training einsetzen kann. Es lassen sich leicht die verschiedensten Widerstände erzielen, ohne tatsächlich Gewicht herumtragen zu müssen. Ob jetzt Bizepscurls oder Hip-Thrusts: durch den Einsatz der Bänder braucht man keine schweren Hanteln und bringt den Kunden dennoch zum schwitzen!

Weiterhin verwende ich gerne Slingtrainer und Ringe, da man diese z.B. einfach an einem Türrahmen oder einem Ast, einer Stange, etc. befestigen kann. Auch hier kann man mit ein- und demselben Gerät eine Vielzahl von Übungen absolvieren.

Ansonsten gehören leichte Medizinbälle und eine gute Fitnessmatte zu meinem Standardgepäck. „Warum die Matte?“ - Nun, wir PT’s sind ja Dienstleister und mit einer Matte bieten wir unserem Kunden eine saubere und weiche Unterlage, wenn z.B. der Parkettboden zuhause und/oder der Untergrund im Park/Sportplatz zu hart und dreckig ist. Das sind Kleinigkeiten, die einfach stimmen sollten! 

Arbeite ich als Trainer in einem Studio, vielleicht sogar meinem eigenen, und die Kunden kommen zu mir, kann ich natürlich größeres, schweres und platzraubendes Equipment verwenden. Als allererstes sollte man sich hier ein Rack installieren, denn hier kann man alle großen „Hauptübungen“, wie z.B. Bankdrücken und Kniebeugen absolvieren. Externe Widerstände für den Kunden/Trainierenden lassen sich hier mittels Langhanteln und den dazugehörigen Hantelscheiben schnell und unkompliziert anpassen. Zusätzlich bietet das Rack die verschiedensten Möglichkeiten, um Slingtrainer, Ringe und Superbands, etc. zu befestigen.

Für mich als Physiotherapeut sind Mini- und Superbands unverzichtbar geworden und ich benutze sie in fast jeder Einheit mit meinen Kunden und Patienten. Im Alltag sind viele Knie-, Hüft- und Rückenprobleme auf eine Beinachseninstabilität zurückzuführen. 

Und genau für dieses Beinachsen-Training, das nach vielen Verletzungen im Vordergrund steht, ist mit Minibands eine gute Progressionskurve möglich - man kann einfach perfekt und gezielt spezifische Muskeln ansprechen. 

Mit Minibands kann ich für meine Kunden eine gute Ausgangsposition schaffen, ob sie nun im Vierfüßlerstand, im Halbkniestand oder im Kniestand arbeiten (müssen). 

Ich bin ein Verfechter von einfachen Bewegungsmustern und diese möchte ich auch mit meinen Kunden und Patienten anwenden. Hierzu verwende ich gerne Superbands, um z.B. Kreuzschritte auszuführen, genauso wie horizontales & vertikales Ziehen und Drücken. 

Beim vertikalen Ziehen ist der Klimmzug die fundamentale Übung - viele Leute haben mit dieser Basisübung ihre Schwierigkeiten und durch Zuhilfenahme eines Superbands kann ich ihn unterstützen. 

Im Nachgang der Therapie kann ich als Physiotherapeut meinem Patienten die ihm nun bekannten Mini- und Superbands als nützliches Tool für seinen Privatgebrauch empfehlen: 

Sie sind klein, handlich, leicht zu transportieren und günstig in der Anschaffung. 

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